HEISE-Kunstpreis feiert seine Sieger mit großer Vernissage!

Gewinnerin des Heise Kunstpreis 2010/11
Gewinnerin des Heise Kunstpreis 2010/11

Ein furioses Finale fand am vergangenen Freitag die vierte Auflage des HEISE-Kunstpreises mit der alljährlichen Vernissage. Gut 150 Gäste folgten der Einladung des VW- und Audi-Händlers – mit Standorten in Dessau, Köthen und Wittenberg – in die Alte Feuerwache in der Dessauer Wasserwerkstraße. Künstler aus der ganzen Republik hatten in den vergangenen Monaten über 150 Arbeiten zum diesjährigen Wettbewerbsthema „Energie“ eingereicht. Neben den knapp 20 Nachwuchsarbeiten wurde am Freitag die Ausstellung mit den 80 besten für den Hauptpreis eingegangenen Werken präsentiert.

Die Veranstaltung bot dafür den gewohnt hochwertigen Rahmen: Auf einem Soundteppich aus Elektro-Jazz-Stücken der Weimarer Band „Do not Disturb“ schlenderten die Gäste durch die industrieromantischen Ausstellungsräume des alten Backsteinbaus, Blick vom Dach auf die untergehende Sonne über der Silhouette Dessaus inklusive. Für die Versorgung war erstmals das zukünftige Team des Restaurants „Altes Theater“ zuständig und ließ sich seinerseits zu kleinen essbaren Kunstwerken inspirieren.

Die Präsentation der Arbeiten konnte durch die Vorauswahl der Jury – neben Helga Heise gehörten der die Künstlerinnen Irene Leps und Kathrin Zickler, der ehemalige Dessauer Kulturamtsleiter Gerhard Lambrecht und Reinhard Melzer vom Anhaltischen Kunstverein an – nicht nur inhaltlich gesteigert werden, ein eigens installiertes Galerie-Schienen-System und die Leihgabe von hochwertigen Rahmen durch die Hochschule Anhalt gaben den Weg für die Zukunft des Wettbewerbs vor.

Neben den zufriedenen Gästen waren die echten Gewinner des Abends aber die beiden Preisträger: Gisela Löser konnte mit ihrer Arbeit „Magnetfelder“ vier der fünf Jurystimmen für sich gewinnen. Beinahe sprachlos und ehrlich überrascht nahm sie den Scheck über 1000 Euro entgegen. Der Nachwuchspreis ging einstimmig an Jonas Münnich, der 17-jährige Dessauer ist Spross des Erstjahres-Hauptpreisträgers, wurde telefonisch benachrichtigt und nahm den Preis für sein Werk „Woody“ in Höhe von 250 Euro nach dem offiziellen Teil aus den Händen der Schirmherrin Helga Heise entgegen.

Die Ausstellung ist nun vom 1. bis zum 11. Juni täglich von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 bis 13 Uhr zu sehen. Der Zugang erfolgt über die alte Feuerwehreinfahrt in der Wasserwerkstraße. Ende August erscheint dann der Kalender mit den zwölf besten Wettbewerbsbeiträgen. Etwa zeitgleich wird die Ausschreibung zum HEISE-Kunstpreis 2012 veröffentlicht.

Geschrieben von Oliver Schröter am Mittwoch, 29. Juni 2011.

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