Stadt Dessau-Roßlau unterstützt Heise-Kunstpreis - Kalender für Amtsstuben und Partnerstädte überreicht

Mit Helga Heise und Oliver Krüger traf am Montagmorgen im Rathaus private Initiative auf städtisches Engagement, vertreten durch Kulturamtsleiter Bernd Vorjahns und Ralf Schüler, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Kultur und Städtepartnerschaft. Heise, Schirmherrin des gleichnamigen Kunstpreises, und Krüger, Geschäftsführer des Autohaus Heise, hatten einen ganzen Stapel Kalender mit den besten 12 Motiven des Wettbewerbsjahres im Gepäck. Die sollen ab Januar öffentlich zugängliche Räume und Amtsstuben der Stadtverwaltung schmücken und an besonders hoch frequentierten Orten die Aufmerksamkeit für den Kunstpreis weiter erhöhen.
Bernd Vorjahns hatte sich bereits im Mai bei der Vernissage und Preisverleihung in der Alten Feuerwache in Dessau von der Qualität der Arbeiten überzeugt und lobte das Engagement am Montag noch einmal: „Ich freue mich sehr, dass solch eine Initiative das Augenmerk auf die zeitgenössische Kunst in der Region lenkt.“ Im Rahmen der Kalender-Übergabe wurde so auch eine engere Zusammenarbeit für die Zukunft vereinbart. Die Stadt will das Autohaus bei der Kommunikation des Preises unterstützen, Vernissage und Ausstellung im Rahmen des Jubiläumsjahres „Anhalt 800“ bewerben und Vertriebsstrukturen für den alljährlich entstehenden Kalender zur Verfügung stellen.
Auch die kulturelle Zusammenarbeit der verschiedenen Dessau-Roßlauer Partnerstädte soll mit Hilfe des Kunstpreises befeuert werden. Ralf Schüler, verantwortlich für die Vernetzung der Partner, schickte noch am Montag ein Exemplar des Kalenders in jede der sieben Städte von Argenteuil in Frankreich bis nach Roudnice nad Labem in Tschechien. „Auf solche Impulse wartet man dort, das kommt genau zur richtigen Zeit.“ Bei der Präsentation der Arbeiten zum fünften Heise-Kunstpreis unter den Motto „plusminus“ im Mai 2012 hofft er auf Beteiligung von Künstlern aus den Partnerstädten oder sogar auf Besuch aus einem der fernen Rathäuser. Helga Heise und Oliver Krüger zeigten sich positiv überrascht von dem klaren Bekenntnis zum Wettbewerb und der angekündigten Unterstützung.
Informationen zum Heise-Kunstpreis und das Bewerbungsformular finden sich unter www.heise-kunstpreis.de.
Geschrieben von Oliver Schröter am Montag, 19. Dezember 2011.

